Teamarbeit

Zusammenhalt in der Familie

Bevor ich in diesem Artikel darauf eingehen, was es bedeutet, hinsichtlich der Hochsensibilität deines Kindes innerhalb der Familie zusammen zu halten, möchte ich auch erwähnen, wie wichtig die Akzeptanz in diesem Bereich ist.  

Es ist wie es ist und genau so ist es gut!

Wie du vielleicht in einem meiner anderen Formate bereits gehört hast, ist Hochsensibilität weder eine Krankheit noch eine Störung. Dementsprechend kann sie auch nicht wegtherapiert oder medikamentös behandelt werden. Hochsensibilität ist eine (meist) angeborene Eigenschaft, die zu deinem Kind gehört, wie seine blonden Haare und seine kleine Nase. Warum solltest du also damit hadern? Wenn es sich doch eh nicht ändern lässt, ist es vermutlich sinnvoller und effizienter, sich damit anzufreunden und einen Weg zu finden, möglichst gut damit klar zu kommen.

Hochsensible Kinder haben oft „besondere“ Bedürfnisse

Ich weiß, es ist nicht leicht, einfach damit „klar zu kommen“. Unsere Kinder brauchen gefühlt ständig unsere Aufmerksamkeit und immer wieder kommt es zu Problemen in Schule und Kindergarten. Wenn du dich aber ein wenig mit der Hochsensibilität deines Kindes beschäftigst und es dir auch noch gelingt, deinen Partner/deine Partnerin mit ins Boot zu holen, hast du schon sehr viel geschafft.  

Was dein Partner damit zu tun hat?

Für Kinder gibt es wenig Schlimmeres, als wenn sich die Eltern in ihrer Erziehungsstrategie nicht einig sind. Die für sie so wichtige Klarheit ist einfach nicht gegeben, wenn ein Elternteil gelassen ist und versteht, wenn es keine Socken tragen möchte (bzw. kann) und das andere Elternteil aber auf Biegen und Brechen verlangt (und fast schon erzwingt), dass es gefälligst Socken anzieht. Außerdem ist es doch einfach nicht schön, wenn wir beobachten, wenn unser Partner aus der schwarzen Pädagogik heraus agiert. Ganz zu schweigen von den Unstimmigkeiten und Spannungen, die dadurch zwischen den Elternteilen entstehen können.

Wie kann Zusammenhalt besser funktionieren?

Um den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit innerhalb der Familie zu ermöglichen, sind meines Erachtens folgende Punkte ganz wichtig: Ehrlichkeit und Verständnis sowie Kommunikation! Wenn du mehr dazu wissen möchtest, lies einfach weiter!

Erziehungsziele
Wenn alle an einem Strang ziehen, kann es so einfach sein!

Sprecht über eure Bedenken

Jetzt mal ehrlich… wenn dein Partner/deine Partnerin euer Kind deiner Meinung nach unfair behandelt oder überreagiert – wie reagierst dann du? Behältst du deine Meinung für dich, weil du dich nicht einmischen oder die Autorität deines Gegenübers nicht untergraben möchtest? Oder sagst du ganz offen, was dich gerade stört?

Zugegeben, beide Reaktionen sind verständlich und haben etwas für sich. Trotzdem ist es unglaublich wichtig, dass ihr über eure Bedenken sprecht und sagt, wenn euch etwas stört. Selbstverständlich wird so ein Gespräch nicht im Beisein eures Kindes stattfinden, sondern unter vier Augen in ruhiger Atmosphäre. Bleibt dabei respektvoll und versucht auch, die Einstellung oder Sichtweise eures Gegenübers zu verstehen. Jeder nimmt so seine Erfahrungen aus der Kindheit mit, die auch die Einstellung im Erwachsenenalter beeinflussen können. Bedenke, wenn du deinem Partner/deiner Partnerin nicht sagst, was dich stört, kann er/sie es auch nicht ändern.

Besprecht eure Erziehungsziele

Hast du dir schon einmal Gedanken über eure Erziehungsziele gemacht? Ganz kurz zusammengefasst, sind Erziehungsziele das, was du dir für die Zukunft deines Kindes wünschst. Hier meine ich aber nicht ein großes Haus oder ein fettes Auto, sondern Dinge wie zB „Ich möchte, dass sich mein Kind zu einem selbstbewussten Erwachsenen entwickelt, der liebevoll mit sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt umgeht.“

Besprecht in einem ruhigen Augenblick gemeinsam, welche Erziehungsziele ihr bei euren Kindern verfolgen wollt und achtet in weiterer Folge darauf, ob eure Handlungen dem Kind gegenüber diesen Zielen auch entsprechen. Wünschst du dir für dein Kind, dass es später einmal selbstständig ist und gut Entscheidungen treffen kann, ist es nicht zielführend, ihm jetzt alles abzunehmen und sämtliche seiner Entscheidungen anzuzweifeln.

Das Thema Erziehungsziele werde ich in einem eigenen Blogartikel noch einmal genauer beleuchten. Schau also immer wieder mal vorbei oder melde dich für meinen Newsletter an, damit du regelmäßig informiert bist.

Abgrenzung nach außen

Es ist also sehr wichtig, vor eurem Kind als Einheit aufzutreten. Genauso wichtig ist es aber auch, diese Einheit und euren Zusammenhalt nach außen hin zu verkörpern und auch eurem Umfeld ganz klar zu vermitteln, wo ihr steht, was euch wichtig ist und wo eure Grenzen sind. Solange ihr wisst, was ihr wollt und diese Meinung gemeinsam vertretet, ist eine unangenehme Einmischung der „bösen Schwiegermutter“ nahezu unmöglich.

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Hallo, ich bin Birgit!

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So kann ich dir helfen

Du wünschst dir auch, dass dein Kind wieder entspannt, kreativ und gelassen ist und Vertrauen zu sich selbst und seiner Umwelt hat?
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Endlich mal wieder abschalten! Endlich mal wieder Zeit für mich!
Endlich mal wieder meinen Energietank füllen! Endlich nur ICH!
Wenn das deine Gedanken sind, bist du hier genau richtig! 

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